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„Need for Speed – Payback“ – Review

„Need for Speed – Payback“ – Review

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Mit „Need for Speed: Payback“ erscheint der neuste Teil von Electronic Arts und Ghost Games, der mittlerweile 23 Jahrigen alten Spiele-Reihe. Was der neuste Teil der Reihe für euch bereit hält, erfahrt ihr in unserem Review.

Geschichten der Straßen…

Tyler Morgan ist einst mit seiner Crew illegale Straßenrennen in der Unterwelt gefahren und wurde dann von einem gerissenen Kartell (House), welches die Fäden in der Stadt Silver Rock zieht und sogar die Polizei kontrolliert, über den Tisch gezogen. Mit seinen Freunden Mac und Jess versucht er jetzt die Machenschaften des Kartells aufzudecken, Rache zu nehmen und Recht und Ordnung wieder nach Silver Rock zu bringen.

Einen Hollywood-Blockbuster sollte man in einem Arcade-Racer nicht erwarten. Denn die Story ist eher Schmückendes bei Werk und greift erneut tief in die Klischeekiste.

 

Abwechslung bringt den Spaß

In verschiedenen Herausforderungen bringt euch das Spiel die Abwechslung. Es erwarten euch klassische Rennen, Drift- und Drag-Events sowie Offroad-Herausforderungen. Dazu gilt es nicht nur gekonnt durch Manöver oder das Ausnutzen von Abkürzungen das Verfolgerfeld hinter sich zu lassen oder die Polizei auszutricksen, sondern auch neue Aufgaben freizuschalten.

Das Spiel ist in der fiktiven Stadt Fortune Valley angesiedelt, welche in der Wüste liegt und vom Glücksspiel lebt und einige Parallelen zu Las Vegas offensichtlich aufweist. Anfangs wirkt Payback wie ein Open-World-Titel. Ihr könnt frei herumfahren, oder auf direktem Weg zu der auf der Karte markierten nächsten Herausforderung rasen. Jedoch ist eure spielerische Freiheit begrenzt, da ihr bei fast jedem Event zunächst den ersten Platz erreichen musst, bevor es in der jeweiligen Serie weitergehen kann.

Diese Tatsache macht aus der theoretischen Freiheit, dann doch eher ein sehr lineares Agieren und schränkt die spielerischen Optionen stark ein. Der Motivation nicht gerade sehr förderlich, ist dass ihr dazu verdonnert seit überall zu gewinnen. Ein einzelner Fahrfehler, kann dies immer wieder schnell zunichtemachen und stark frustrieren.

 

BMW, Nissan, Aston Martin und viele mehr…

Was wäre ein Rennspiel ohne starke Automarken. Ihr könnt schon in den ersten Spielstunden zwischen BMW M5, Nissan Skyline und Aston Martin DB11 wechseln. Dem Arcade-Fokus nicht außer Acht gelassen, steuern sich die Fahrzeuge zwar unterschiedlich, aber leider oft auch etwas schwammig. Aber großes fahrerisches Geschick muss nicht vonnöten sein.

Bei der Fahrzeugauswahl muss man nicht groß auf die Besonderheiten der einzelnen Fahrzeuge achten. Sondern eher auf die Leistungs- und Tempo-Unterschiede.

 

Grinden oder Zahlen? Das ist hier die Frage

Es gibt diverse Tuning-Optionen, um die eigene Garage optisch und technisch aufzumöbeln, dies müsst ihr aber hart erarbeiten oder mit Geld erkaufen. Das ist auch einer der größten Kritikpunkt am Spiel, das grindlastige Upgrade-System, welches auf Speedcards aufbaut. Diese sogenannten Speedcars, bekommt man nach erfolgreichen abgeschlossenen Events oder beim Tuning-Händler eures Vertrauens gegen Geld.

Im späteren Verlauf der Kampagne benötigt ihr immer mehr Fahrzeuge für einzelne Events und das Upgrade könnt ihr nur einmal verwenden. Dazu kommt das Geld und Tokens schnell Mangelware werden, dies führt unweigerlich dazu, dass man zum Grinden gezwungen wird und ein Rennen mehrmals bestreiten muss

Ihr werdet zwar nicht direkt dazu gezwungen, das Portemonnaie nach dem Spielkauf nochmals zu zücken, aber den Spielfortschritt beschleunigt es leider erheblich. Und wer gerne mehrere Karossen aufmotzt, wird ohne gekaufte Upgrade-Karten arg eingeschränkt.

64,99€
7.6

Handlung

7.2/10

Grafik

8.2/10

Gameplay

7.6/10

Sound

8.1/10

Preis

7.0/10

Pros

  • schicke Fahrzeuge und Lichteffekte
  • zahlreiche Lizenz-Vehikel
  • abwechslungsreiche Rennevents
  • einfache Arcade-Steuerung

Cons

  • lange Ladezeiten
  • schwache Story
  • Probleme beim Balancing
  • hoher Grindfaktor...
  • mikrotransaktionen

Fazit:

76%

Mit „Need for Speed: Payback“ erwartet euch Tuning, Verfolgungsjagden mit der Polizei und einige unterschiedliche Wettbewerbe. Der neueste Teil der Spiele-Serie versucht vieles besser als seine Vorgänger zu machen, dies gelingt leider aber nur bedingt…

Die offene Spielwelt ist zwar sehr weitläufig und bietet auch mit zahlreichen Missionen und Extras viel Beschäftigung, wirkt aber leider jedoch oftmals sehr leblos. Ein plus Punkt ist aber der sehr große Fuhrpark, welcher euch zur Verfügung steht.

Dem Spiel fehlt leider immer noch der Funken Eigenkreativität, die die Rennspielserie einst auszeichnete. Grafisch und spielerisch hinkt das Spiel Forza Horizon hinterher und in Sachen Umfang und Rollenspielelemente zieht es gegen The Crew ebenfalls den Kürzeren.

Abschreckend sind definitiv die Mikrotransaktionen, die jedoch nur kosmetischer Natur sind und von euch auch erarbeitet werden können.

„Need for Speed: Payback“ ist aber definitiv ein Titel typische Arcade-Racer Fans und natürlich auch für den typischen Need for Speed Fan.

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About Author

Aufgewachsen bin ich mit Nintendo und Amiga, später folgten PlayStation und der PC. Ich bin den Konsolen treu geblieben (besitze noch alle) und Spiele alles, was eine gute Story besitzt. Außerdem bin ich ein großer Fan des Beat'em Up Genres.

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