„God Eater 2: Rage Burst“ – Review

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Im PS Vita – Remake „God Eater 2: Rage Burst welches inklusive des Vorgängers „God Eater Resurrection“ von Publisher Bandai Namco Entertainment hierzulande für die PlayStation 4, PlayStation Vita und via Steam für den PC veröffentlicht wurde, könnt ihr euch auch endlich in Europa in den Kampf mit den Aragamis gewagen. Wir erzählen euch ob es sich lohnt für die Menschheit zukämpfen.

Handlung

Die Handlung der God Eater Reihe spielt in den Jahren nach 2071. Es sind drei Jahre seit Ereignissen in God Eater Resurrection verstrichen und die Menschheit kämpft immer noch gegen jene furchterregendere Kreaturen (Aragami), welche die Erde nach und nach eingenommen und die Menschheit an den Rand der Existenz gebracht haben. Das Problem hier ist jedoch, dass die Aragami immun gegen herkömmliche Waffen sind.

Das Unternehmen Fenrir hatte es jedoch geschafft Hybrid-Waffen zu erschaffen, lebendige und wandlungsfähige neue Generation von Kriegswerkzeugen. Diese mächtigen Waffen, die sogenannten God Arcs, welche mit der DNA ihrer Träger den God Eater (junge Männer und Frauen, die eine Verbindung mit dem Aragami-Virus eingehen können) synchronisiert werden und somit das kämpfen gegen die unzähligen Aragamis ermöglichen, um die Letzen Bastionen der Menschheit zu schützen.

Der Protagonist des Spiels ist natürlich ein God Eater und gehört zur Spezialeinheit Blood, die mit besonderen Fähigkeiten gesegnet sind. Dr. Rachel erforscht diese sogenannten Blutkünste, die mit verschiedenen Fähigkeiten in besonders willensstarken God Eatern auftreten. Doch seit kurzem wird die Menschheit von einem weiteren Phänomen heimgesucht, nämlich dem roten Regen, der als Ursache einer schwarzen Plage angesehen wird.

Gameplay

Vom Spielablauf her bleibt sich „God Eater 2: Rage Burst“ in jedem Punkt treu – die Missionen werden am Counter angenommen, die Ausrüstung wird am Counter gekauft und die Cutscenes in den oberen Decks ausgelöst, während man mit den NPCs redet. Soweit werden sich die Serienkenner sofort zurechtfinden können. Auch die zusätzlichen Waffentypen haben lange auf sich warten lassen, denn ein gigantischer Hammer oder die Eisensense haben einfach im Gesamtrepertoire seit dem ersten Teil gefehlt. Doch bevor es ans Eingemachte geht, finden wir uns im Kampftutorial wieder, der nicht nur deutlich, sondern auch schnell vorangeht. Wir lernen die Basics einer typischen Kampfsituation und lassen uns die Hintergrundgeschichte noch einmal vor die Augen führen, bis wir uns endlich in der ersten Mission mit der Schwierigkeitsstufe 1 befinden. In der Tat gibt es mehrere Schwierigkeiten, die mit Nummern bezeichnet werden, jedoch lassen sich die aufwendigeren Varianten erst mit der Zeit oder gar mit Spielabschluss freischalten.

Der sich immer wiederholende Ablauf bleibt bis hin zum Spielende konstant – wir nehmen eine Mission an, führen sie durch, gucken eine Zwischensequenz an und verwalten die neu erbeuteten Items am Terminal. Was nicht konstant bleibt, sind die individuell gestalteten Bosse, die neben der Angst auch eine gewisse Ästhetik verspüren lassen, doch dazu später mehr. Mit größeren Bossen kommt mehr Strategie in den Kämpfen zum Vorschein, da wir uns auf spezifische Körperteile unseres Gegners konzentrieren können, um individuelle Items zu erbeuten. Unser „God Arc“ hat unter anderem die Fähigkeit die Monster zu fressen, um elementare Patronen zu erhalten, die wiederum mehr Schaden verursachen und den Kampf mit Leichtigkeit beenden können.

Grafik

An diesen Punkt merkt man natürlich, dass die Grafik für die PS4 Version fleißig nachbearbeitet wurde, was für ein PSP oder PS Vita Game sehr gut ausfallen mag, ist aber noch kein glanzvoller Titel für eine Next Generation Konsole. Neben der veraltet wirkenden Grafischen Darstellung, weist Bild an einigen Stellen, z.B. bei schneller Bewegung, kleinere Störungen auf, die sich deutlich bemerkbar machen.

Sound

Leider wurden teilweise die Hintergrundmusik während der Zwischensequenzen erschreckend unpassend gewählt und dermaßen laut abgespielt, dass man die Stimmen der Protagonisten kaum mehr hören konnte. Aber auch damit sind die grotesken Tonaufnahmen der Synchronsprecher nicht mehr zu retten, so unklar und gedämpft klingen deren Stimmen. Schade eigentlich, denn die Synchronisation an sich wäre eigentlich gut gelungen. Dazu kommt das man die Tonspur der Synchronisation leider nicht aussuchen kann und somit nur die Englische und nicht die japanischen Original Synchronisation hören kann.

Lokalisierung

In „God Eater 2: Rage Burst“  wird man eine deutsche Synchronisation vergebens suchen, das Spiel besitzt eine englische Syncronisation mit deutschen Untertiteln. Wer also kein Englisch kann oder die Syncro nicht verstehten kann, der muss sich drauf einstellen viele Untertitel lesen zu müssen. Außerdem fehlt eine Funktion, die Synchronisation zwischen Englisch und Japanisch auszuwählen können.

Preis

Das Spiel „God Eater 2: Rage Burst“ kostet um die 60 Euro, ihr bekommt dazu die digitale Version von „God Eater Resurrection als Bonus oben drauf. Somit bekommt ihr zwei sehr umfangreiche Games, die für viele Stunden Spielspaß sorgen können und damit den hohen Preis rechtfertigen.

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About Author

Aufgewachsen bin ich mit Nintendo und Amiga, später folgten PlayStation und der PC. Ich bin den Konsolen treu geblieben (besitze noch alle) und Spiele alles, was eine gute Story besitzt. Außerdem bin ich ein großer Fan des Beat'em Up Genres.

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